Illusionsbilder

Erzwungene Perspektive, Quelle: Ricampelo, Wikipedia

Es muss nicht immer Photoshop sein: Auch mit einfachen Tricks bei der Aufnahme können Illusionen erzeugt werden, beispielsweise über eine erzwungene Perspektive, die eine Person zu einem Zwerglein in der Hand eines Riesen macht. Ebenfalls faszinierend, sind Actionbilder, die aus der Vogelperspektive von liegenden Darsteller:innen gemacht werden. So können auch kleinere Kinder ganz ohne technische Hilfsmittel beeindruckende Effekte erzeugen.

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Small World

Mit Modelleisenbahn-Figürchen lassen sich wunderbar skurrile Szenen inszenieren. Durch das Eintauchen in die Miniaturwelt wird die Wahrnehmung geschult und es findet eine Auseinandersetzung mit fotografischen Gestaltungsmitteln statt (Bildausschnitt, Perspektive, Lichteinfall usw.). Da der Schärfebereich bei Nahaufnahmen sehr klein ist, ist das präzise Fokussieren entscheidend. Insofern sind diese Aufnahmen immer auch eine gute Übung fürs Kamerahandling.

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Plickers

Mit der App Plickers lässt sich ein interaktives Quiz erstellen, ohne dass die Schülerinnen und Schüler dafür ein Smartphone, Tablet oder einen PC benötigen. Um Plickers im Unterricht einzusetzen, braucht man einen PC/Notebook mit Beamer oder ein interaktives Whiteboard und ein Smartphone oder Tablet, auf dem die Plickers-App installiert ist (verfügbar für iOS und Android). Die auf der Webseite vorbereiteten und ausgedruckten personalisierten Karten werden an die Schülerinnen und Schüler verteilt.

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Thinglink

Mit Thinglink lassen sich Bilder sehr vielfältig anreichern. Die Hotspots, die auf den hochgeladenen Bildern platziert werden, verweisen auf weiterführende Infos und Inhalte in Form von Bildern, Texten, Audiodatien und Links… In der Basisversion ist die Plattform für den EDU-Bereich gratis, allerdings ist die Anzahl Ansichten auf 1000 beschränkt. Prädestiniert ist das Tool für die Gestaltung von virtuellen Rundgängen.

Beispiel

Im folgenden Beispiel wurde eine Sketchnote zum 8-Schritt-Modell des Zyklus 1 mit Videobeispielen angereichert:

Ideen für die Nutzung von Thinglink findest du auf der folgenden Website: https://web2-unterricht.ch/uncategorized/interaktive-bilder-mit-thinglink/

Virtuelle Rundgänge gestalten

Im folgenden Video wird erklärt, wie mit 360-Grad-Bildern ein virtueller Rundgang erstellt und mit multimedialen Elementen angereichert werden kann. Voraussetzung sind Bilder, die mit einer entsprechenden Kamera aufgenommen wurden.

Rundgang betrachten, der im Tutorial erstellt wurde: https://www.thinglink.com/video/1503053385207644162

Weitere Infos zur Produktion von virtuellen Rundgängen: https://learningspaces.ch/anleitung/

Linkliste zu virtuellen Rundgängen: https://www.schabi.ch/c/vir

Miro

Auf miro.com hast du eine unbegrenzte Arbeitsfläche, die du als WhiteboardPinnwand, Mindmap, Präsentationen oder für beliebige andere Zwecke nutzen kannst. Das Tool ist gratis und lässt sich unter http://miro.com/lite/ auch ohne Account nutzen. Die so erstellten Boards sind allerdings nur 12h online und werden anschliessend gelöscht. Willst du das Board behalten, musst du einen Account anlegen (> unbeschränkter Gratis-Account für EDU-Bereich beantragen). Ein Miro-Board kann über einen Link geteilt werden. Das erlaubt mehreren Personen gleichzeitig zusammenzuarbeiten. Daher eignet sich das Tool sehr gut für die gemeinsame Sammlung von Ideen, Gedanken oder Wörtern, die nachträglich sortiert werden müssen. 


Einführung

Für alle erdenklichen Plattformen gibt es auch entsprechende Apps. Somit lassen sich die Boards im Prinzip auch auf dem Smartphone bearbeiten, aber natürlich ist die Arbeit an einem grösseren Screen wesentlich angenehmer und effizienter.

Ausführlicheres Miro-Tutorial: https://youtu.be/Wa7kNoHjIdU


Unterrichtseinsatz

  • Gemeinsame Ideensammlung als Pinnwand oder Mindmap 
  • Ressourcenpool für eine Recherche zusammenstellen, z.B. als Vorbereitung für eine Präsentation
  • Vorgänge als Flussdiagramm darstellen
  • Advance Organizer aufbereiten für einen längeren thematischen Bogen
  • Zusammenhänge mit Concept-Map sichtbar machen (z.B. Klimawandel)
  • Storyboard für eine Geschichte gestalten

Alternativen

Vielgestaltige Auseinandersetzung mit Lektüre

Dieser Beitrag wurde einem Blogbeitrag der Sek Andelfingen (Autorin: Diana Kälin) entnommen und erweitert.

Als Vorbereitung auf die Lesung von Alice Gabathuler lasen die Schülerinnen und Schüler auf dem iPad das Buch Blackout. Für jeden Abschnitt des Buchs konnten sie frei ein Werkzeug wählen:

Mit MindMeister wurde beispielsweise eine MindMap zum Verlauf der Geschichte erstellt. Eine MindMap hilft, die Struktur eines Textes zu erkennen, Zusammenhänge und Verbindungen sichtbar zu machen.

Mit Google Docs (Alternative: Microsoft Word) galt es eine kurze Zusammenfassung eines Buchteils zu verfassen. Da die Datei über die Cloud mit mir geteilt wurde, konnte ich mein Feedback direkt im Text anbringen.

Eine gestalterische Auseinandersetzung ermöglichen die Apps Book Creator und Comic Life. Mit ersterer App lässt sich ein Abschnitt als multimediales eBook umsetzen, das neben Bild und Text auch Filme, Audioelemente und Handzeichnungen enthalten kann. Mit Comic Life ist es kinderleicht eine elegante Fotostory zusammenzustellen.

Eine weitere Möglichkeit der Verarbeitung war, ein Quiz mit der App Quizlet zu erstellen, das normalerweise für das Voci-Büffeln in den Fremdsprachen genutzt wird. Die Lernenden hatten so die Möglichkeit ihr Textverständnis zu überprüfen:

Als Abschluss der Lektüre galt es eine digitale Schnitzeljagd zu absolvieren, die mit Actionbound gemacht wurde.

Die Autorin Alice Gabathuler war an der Lesung begeistert von den vielfältigen Produkten unserer Klassen.

Weitere Möglichkeiten

3D-Zeichnungen mit Formit

Im Geometrischen Zeichnen arbeiten die Jugendlichen einerseits mit den traditionellen Arbeitsgeräten wie Stift, Massstab und sowie dem GZ-Brett, andererseits auch mit dem Tablet. Mit Autodesk FormIt konstruieren sie im Nu eigene Formen und Körper, welche sie dann zu einer neuen Figur zusammenfügen. Zu diesen neuen Figuren zeichnen die Jugendlichen dann wieder in Umkehrfolge die analogen Risse, welche zur zeichnerischen Darstellung verschiedener Ansichten eines räumlichen Objekts dienen. Gleichzeitig können die Schüler mit Autodesk FormIt ihre Arbeit selbst überprüfen.

Beitrag von Lisa Bichsel (Sek Andelfingen)

Formit-Tutorials