Arbeitsorganisation

Digitale Medien können nützlich sein bei der Arbeitsorganisation (Kontakte, Termine, Aufgaben verwalten).

Digitale Tools für die Arbeitsorganisation einzusetzen macht eigentlich nur mit persönlichen Geräten Sinn. In einem 1:1-Setting kann aber der 5. Klasse mit ersten Schritten begonnen werden, ab der Sek nimmt die Bedeutung der Selbstorganisation entsprechend Arbeitstechniken zu.

Termine und Aufgaben

Das naheliegendste Tool für die Verwaltung von Terminen ist der Kalender. Ist Office 365 vorhanden, wird wahrscheinlich Outlook dafür benutzt.

Kalenderverwaltung: Lehrperson oder Schüler/in?

Soll der Kalender v.a. als verbindliche Information für Termine und Hausaufgaben genutzt werden, wird er idealerweise von der Lehrperson verwaltet und freigegeben. So können sich auch die Eltern bei Bedarf informieren. Soll hingegen die Selbstorganisation der Schüler/innen gefördert werden, so werden diese ihren persönlichen Kalender selber bewirtschaften. Das braucht anfangs einiges an Unterstützung, bei manchen Lernenden ist dauerhaft eine enge Begleitung und Kontrolle nötig.

Aufgaben

Für die Aufgabenplanung gibt es auch einfache Tools wie Microsoft ToDo (verlangt Office365-Account). Viele Schulen nutzen aber auch Lernplattformen wie LearningView oder Escola um die Aufgaben zu verwalten.


Wissen sammeln und strukturieren

Das Sammeln und Ordnen von Wissen ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Je komplexer der Schulalltag wird, desto wichtiger wird die Fähigkeit seine persönliche Lernumgebung zu pflegen.

Es gibt unzählige Tools, die sich dafür eignen. Ein sehr leistungsfähiges Tool unter Office 365 ist OneNote. Diese App ist relativ einfach zu bedienen und hat überaus mächtige Ordnungsmöglichkeiten. Die Vielfalt der Möglichkeiten macht die Nutzung aber gleichzeitig komplex. Die Schüler/innen brauchen viel Unterstützung beim Verfassung und Ordnen der Notizen. D.h. dass die Lehrperson ihr Wissen ebenfalls sehr kompetent managen können muss!

Sicherheit

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Beim Schutz der Privatsphäre geht es um mehr, als kompetent mit Medien umzugehen oder bestimmte Einstellungen auf Facebook und Whatsapp anzuklicken. In erster Linie geht es um das Erkennen, was privat und was öffentlich ist. Nur wer dies vermag, kann sein Leben eigenständig gestalten und sich sicher im Netz bewegen. Der Druck auf die Privatsphäre nimmt stets zu und gerade junge Menschen müssen die Konsequenzen dieser Entwicklung abschätzen können.

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Bedienung

Obwohl die Kinder und Jugendlichen der heutigen Zeit digitale Medien sehr selbstverständlich und intuitiv nutzen, erlernen sie nicht alle Grundtechniken für eine sinnvolle und effiziente schulische Nutzung nebenbei. Für den Aufbau von Grundtechniken, welche später den Arbeitsalltag erleichtern, braucht es in der Schule Zeitgefässe für die Einführung und Reflexion. Besonders beim gegenseitigen Austausch von Erfahrungen sollen die Lernenden voneinander profitieren.

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